150 Freispiele ohne Einzahlung in der Schweiz: was die zehn ESBK-Konzessionäre tatsächlich anbieten
Stand der Daten: 30 September 2026 · geprüft gegen die Liste der konzessionierten Online-Casinos der ESBK.

Wer in der Schweiz nach «150 Freispiele ohne Einzahlung» sucht, stösst rasch auf zwei Wahrheiten, die sich nicht versöhnen lassen. Die erste: Werbeversprechen aus dem Ausland locken mit hohen Spinzahlen, oft ganz ohne Einzahlung, oft mit geringem Eigenanteil. Die andere: In der Schweiz gilt das Geldspielgesetz, und das lässt nur einen sehr schmalen Korridor zu. Genau zehn Online-Casinos besitzen derzeit eine Konzession der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK), und jedes davon ist die digitale Verlängerung eines landbasierten Schweizer Casinos. Alles andere ist auf der Sperrliste und wird vom Provider geblockt.
Das hat Folgen für das, was eine Schweizer Spielerin oder ein Schweizer Spieler überhaupt erwarten kann. Wer 150 Freispiele «ohne Einzahlung» sucht, sucht nach einer Aktion, die es im Schweizer Konzessionsmodell so gut wie nicht gibt. Die meisten Willkommenspakete der zehn lizenzierten Häuser sind an eine Einzahlung gekoppelt, kombinieren einen Bonusbetrag mit einer bestimmten Anzahl Freespins und tragen eine Umsatzbedingung, die sich gewaschen hat. Wer dennoch ein Angebot findet, das ohne Einzahlung wirbt, sollte prüfen, ob es überhaupt von einem konzessionierten Anbieter stammt. Tut es das nicht, spielt man auf einem ausländischen Anbieter ohne Schweizer Schutz, ohne Spielsperre, ohne Sozialkonzept und mit der Möglichkeit, dass Gewinne aus dem ersten Franken steuerpflichtig werden.
Diese Seite geht den Markt durch, wie er ist: knapp, reguliert und unaufgeregt. Sie zeigt, welche der zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos überhaupt Spinzahlen in der Grössenordnung von 150 Freespins vergeben, wie deren Angebote aufgebaut sind und was sie konkret vom Spieler verlangen. Sie ordnet die Schweizer Regeln ein (Sozialkonzept, Spielsperre, Werbebeschränkungen), rechnet die echten Kosten eines Bonus durch und beantwortet am Ende sechs Fragen, die im Zusammenhang mit dieser Suche immer wiederkehren.
Inhaltsverzeichnis
- Prämien und Aktionen der zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos
- Funktionsweise der Schweizer Online-Casinos: wer spielt, wie und auf welcher Grundlage
- Rechtslage und Konzessionierung: warum es nur zehn Online-Casinos gibt
- Spielerschutz, Selbstsperre und Sozialkonzept: das Sicherheitsnetz unter dem Spiel
- Rangliste der zehn ESBK-Konzessionäre: wer wo wie stark aufgestellt ist
- Kostenrechnung: was ein Bonus in Zeit und Geld wirklich kostet
- Das Angebot im Detail: zehn Profile
- Was die Suche nach 150 Freispielen ohne Einzahlung in der Schweiz tatsächlich ergibt
- Häufig gestellte Fragen zu 150 Freispielen ohne Einzahlung in der Schweiz
Prämien und Aktionen der zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos
Wer in der Schweiz legal spielen will, hat exakt zehn Türen. Alle zehn vergeben Willkommenspakete an Neukunden, keiner davon in der Form, die das Suchwort verspricht: 150 Freispiele ganz ohne Einzahlung, geschenkt, ohne Wenn. Die Realität sieht anders aus. Acht der zehn Marken kombinieren eine Einzahlung mit einer bestimmten Anzahl Freespins, einzelne verteilen die Freespins über mehrere Einzahlungen, und die Konditionen unterscheiden sich erheblich. Wer die Aktionen vergleicht, vergleicht nicht «wer gibt mehr», sondern «wer gibt unter welchen Bedingungen».
Was die Schweizer Lizenz über Aktionen sagt
Das Geldspielgesetz (BGS) reguliert nicht die Höhe eines Bonus. Es gibt keinen festen Betrag, keinen maximalen Spin-Wert, keine Obergrenze für die Anzahl Freespins. Was es regelt, ist die Werbung: Art. 74 BGS verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung, jede Ausrichtung auf Minderjährige oder gesperrte Personen sowie Werbung für nicht konzessionierte Angebote. Das ist der Grund, warum die hier besprochenen Marken zurückhaltender auftreten als ausländische Vergleichsangebote, die mit Bonusbeträgen über CHF 2’000 werben. Die Regulierung trifft nicht den Bonus, sondern den Werbekanal.
Hinzu kommt das Sozialkonzept. Jeder konzessionierte Anbieter ist verpflichtet, ein anerkanntes Sozialkonzept zu betreiben, das Spielerinnen und Spieler mit hohem Einsatz oder häufiger Spielaktivität auf ein Verfahren zur Überprüfung der finanziellen Verhältnisse verweist. Wer die nötigen Unterlagen nicht erbringt oder dessen Verhältnisse nicht ausreichen, wird gesperrt. Das ist kein Bonusstopp im klassischen Sinn, aber es verändert, wie Aktionen in der Praxis funktionieren: Wer oft spielt, kann jederzeit in die Pflicht genommen werden.
Konkrete Angebote der zehn Lizenznehmer
Die Spanne reicht von klassischen Willkommenspaketen mit Einzahlungsbonus und Freespins bis zu Aktionen, die ohne Einzahlung auskommen. Nur eine Marke in der Liste, Mycasino.ch, vergibt nach den Angaben der Anbieter Freespins ohne Umsatzbedingung, alle anderen koppeln Freespins an einen Einzahlungsbetrag und/oder an eine Umsatzanforderung.
Swiss Casinos (Swisscasinos.ch) – das Online-Angebot der landbasierten Spielbank Pfäffikon, seit dem 2. September 2019 in Betrieb. Die Marke wirbt nicht prominent mit Spinzahlen und stellt das Spielangebot in den Vordergrund. Wer ein Willkommensangebot sucht, muss auf der Seite selbst nachsehen, da kein pauschaler Pauschalbonus ausgewiesen ist.
Pasino.ch – die Online-Verlängerung des Casino Meyrin, seit dem 16. November 2020 online. Akzeptiert werden Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen. Der Mindestbetrag für eine Einzahlung liegt bei CHF 10.–, der Mindestbetrag für eine Auszahlung bei nur CHF 0.01.
Casineo (Casineo.ch) – gehört zum Casino Locarno und ist seit dem 17. März 2026 online. Die Mindesteinzahlung beträgt für alle Zahlungsmethoden einheitlich CHF 10.–; zu den Methoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance.
Casino777.ch – Online-Plattform des Casino Davos, seit dem 9. September 2019 aktiv. Akzeptiert werden Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung, ohne dass für Einzahlungen Gebühren erhoben werden.
Admiral.ch – die Online-Spielbank des Casino Mendrisio, erst seit dem 16. Juli 2025 online. Bietet Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint für Ein- und Auszahlungen an.
7melons – gegründet vom Grand Casino Bern, seit dem 15. September 2020 aktiv. Akzeptiert TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; Mindestbetrag CHF 10.–, bei PostFinance liegt der Höchstbetrag bei CHF 100’000.–.
Swiss4Win (Swiss4win.ch) – das Online-Angebot des Casino Lugano, seit dem 1. März 2021 in Betrieb. Bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.– ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist.
Jackpots.ch – Online-Plattform des Grand Casino Baden, die älteste der zehn, seit dem 5. Juli 2019 online. Bietet Neukunden einen Willkommensbonus von bis zu CHF 2’200.– und 200 Freespins auf die ersten vier Einzahlungen, wobei die erste Einzahlung zu 100 % bis CHF 700.– verdoppelt wird. Die Freespins werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.– vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar.
StarVegas (Starvegas.ch) – die Online-Spielbank des Casino Interlaken, seit dem 24. Februar 2020 aktiv. Akzeptiert VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard; Mindesteinzahlung CHF 10.–.
Mycasino.ch – die Plattform des Grand Casino Luzern, seit dem 22. August 2019 online. Bietet einen Willkommensbonus von 100 % auf die erste Einzahlung bis CHF 300.– sowie 200 Freispiele; die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.– erfolgen. Die Freespins sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig.
Was die Zahlen bedeuten
Zwei der zehn Anbieter schreiben 200 Freespins aus, keine der zehn 150. Wer exakt 150 Freispiele sucht, sucht nach einer Kombination, die im Lizenzsystem nicht gerade häufig vorkommt. Bei Jackpots.ch sind die 200 Freespins auf vier Einzahlungen verteilt, also de facto 50 pro Einzahlung im Willkommensmodell, mit einer Mindesteinzahlung von CHF 100.– für die Freespins. Bei Mycasino.ch sind es 200 Freespins in einem Paket, an eine Mindesteinzahlung von CHF 10.– gebunden, dafür aber ohne Umsatzbedingung. Das ist auf dem Schweizer Markt eine Ausnahme.
Die restlichen Marken werben nicht prominent mit Spinzahlen, und die Spielerinnen und Spieler müssen die Aktionen auf den jeweiligen Startseiten zusammensuchen. Wer auf eine konkrete Zahl 150 angewiesen ist, sollte sich bewusst sein, dass das Lizenzsystem nicht auf Spinzahlen optimiert ist. Es reguliert Werbung und Sozialkonzept, nicht Promotion-Volumen.
Funktionsweise der Schweizer Online-Casinos: wer spielt, wie und auf welcher Grundlage
Ein Schweizer Online-Casino ist nicht einfach eine Website mit Spielen. Es ist die digitale Verlängerung eines landbasierten Casinos, das im Geldspielgesetz definierte Pflichten übernimmt und an einem Verfahren zur Geldwäscherei-Bekämpfung, zur Identitätsprüfung und zur Spielsuchtprävention teilnimmt. Wer eines dieser Angebote nutzt, bewegt sich in einem Rahmen, der sich von ausländischen Plattformen deutlich unterscheidet.

Identitätsprüfung und Voraussetzungen
Teilnahmeberechtigt sind nur Personen ab 18 Jahren mit einem verifizierten und aktiven Spielerprofil. Anonyme Spielkonten sind technisch nicht möglich, weil jede Auszahlung an ein Schweizer Bank- oder Postkonto gehen muss, das auf den eigenen Namen lautet. Bei Jackpots.ch etwa sind Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut ausgeschlossen; das Geld muss auf ein Konto gehen, das die Person auch im realen Leben nutzt.
Zur Beantragung einer freiwilligen Spielsperre verlangt Mycasino.ch eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweisdokuments: Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis. Es geht also nicht um den Pass in der Hosentasche, sondern um die Vorlage einer Datei, die geprüft wird. Wer diese Überprüfung scheut, hat keinen Zugang zur Spielsperre. Wer sie aber durchläuft, bekommt ein Verfahren, das über alle konzessionierten Anbieter hinweg gilt.
Ein- und Auszahlungen: Tempo, Methoden, Mindestbeträge
Wer einzahlt, hat in der Regel mehrere Methoden zur Wahl, und zwar jene, die im Schweizer Alltag üblich sind. Karten (Visa, Mastercard), TWINT, PostFinance, Apple Pay, Paysafecard und Banküberweisung gehören zum Standard. Einige Anbieter nehmen zusätzlich Skrill, Neteller und gelegentlich Diners Club, Discover oder Aircash Abon. Crypto ist im ESBK-Modell praktisch kein Thema.
Das Tempo der Auszahlungen ist unterschiedlich. Bei Jackpots.ch ist die Banküberweisung die langsamste Methode und braucht 1 bis 2 Werktage, bis das Geld auf dem Konto ist. Bei Mycasino.ch dauert eine Auszahlung in der Regel 1 bis 3 Werktage, abhängig von Wochentag, Uhrzeit und Bank. Auf TWINT oder PostFinance geht es erfahrungsgemäss schneller, weil diese Bahnen in der Schweiz gut ausgebaut sind. Bei Jackpots.ch werden TWINT-Einzahlungen sofort verarbeitet, ohne Zusatzgebühren.
Limits: selbst gesetzt, vom Anbieter überwacht, vom Sozialkonzept flankiert
Jedes konzessionierte Online-Casino muss den Spielenden Werkzeuge zur Selbstkontrolle anbieten. Bei Jackpots.ch etwa lässt sich ein Einzahlungslimit für einen selbst gewählten Zeitraum festlegen, etwa ein wöchentliches Limit von CHF 50.–. Bei Mycasino.ch gehören Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, ein Selbsttest sowie die Möglichkeit von Spielpausen und freiwilliger Spielsperre zum Standard. Das sind keine Alleinstellungsmerkmale, sondern Mindestanforderungen.
Hinzu kommt der eingangs erwähnte Eingriff: Spielerinnen und Spieler, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, müssen einen Nachweis ihrer finanziellen Verhältnisse erbringen. Ohne Unterlagen oder bei unzureichenden Verhältnissen wird die Person gesperrt. Das ist die Stelle, an der das Sozialkonzept vom pädagogischen Vorschlag zur Sperre wird. Wer meint, das Sozialkonzept sei nur eine Broschüre, hat das System nicht verstanden.
Rechtslage und Konzessionierung: warum es nur zehn Online-Casinos gibt
In der Schweiz darf Geldspiel nur anbieten, wer eine Konzession hat. Zuständig ist die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK), die Aufsichtsbehörde über die landbasierten Spielbanken und deren Online-Angebote. Lotterien und Sportwetten fallen in den Zuständigkeitsbereich von Gespa (bis 2020 Comlot), die zweite Aufsichtsbehörde auf Bundesebene. Beide zusammen prägen, was in der Schweiz legal an Geldspielen stattfinden darf.

Das Geldspielgesetz und seine Konsequenzen
Das Bundesgesetz über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS) ist seit dem 1. Januar 2019 in Kraft. Es gibt keine eigenständige Online-Lizenz; ein Online-Casino entsteht ausschliesslich als Verlängerung einer bestehenden landbasierten Konzession. Wer in der Schweiz Glücksspiel online anbieten will, muss also zuerst ein landbasiertes Casino betreiben oder eine entsprechende Verbindung eingehen. Das erklärt, warum der Online-Markt der Schweiz aus zehn Karten besteht und nicht aus hunderten.
Die zweite Konsequenz: Ausländische Anbieter können in der Schweiz nicht regulär eine Konzession erhalten. Sie können auch nicht einfach eine Schweizer Marke imitieren, weil das Werberecht (Art. 74 BGS) jede Werbung für nicht konzessionierte Spiele verbietet. Wer trotzdem wirbt, kann von der ESBK belangt werden, und die Anbieter landen auf der nationalen Sperrliste. Diese Liste wird auf Anordnung der ESBK von den Schweizer Internetprovidern über DNS-Sperren umgesetzt, sodass der Zugriff auf gesperrte Domains technisch blockiert wird (Art. 86 BGS).
Was die Spielerin, was der Spieler riskiert
Wer auf einem nicht konzessionierten Anbieter spielt, tut dies ausserhalb des Schweizer Schutzes. Die ESBK stellt klar, dass die Spielenden nicht strafrechtlich verfolgt werden. Sie spielen aber auf eigenes Risiko: ohne Spielsperre, ohne Sozialkonzept, ohne das Schweizer Geldwäscherei-Regime. Im Streit mit dem Anbieter gilt ausländisches Recht, in der Regel der Sitz des Anbieters, nicht das Schweizer Recht. Auszahlungen können blockiert, Bedingungen einseitig geändert, Konten gesperrt werden.
Steuerlich kommt eine zweite Hürde hinzu: Gewinne aus Schweizer konzessionierten Online-Casinos sind bis CHF 1’000’000 (indexiert, rund CHF 1.07 Mio. für 2026) steuerfrei, darüber fallen 35 % Verrechnungssteuer auf den Mehrbetrag an (Art. 24 lit. ibis DBG). Gewinne aus nicht konzessionierten oder ausländischen Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Wer das nicht beachtet, füllt die Steuererklärung mit einem Posten, der das Finanzamt ohnehin nur ungern akzeptiert.
Werbung, Bonus und die Grenzen des Marketings
Das BGS trifft die Werbung, nicht den Bonus selbst. Es gibt keine numerische Obergrenze für einen Bonus oder eine Spinzahl. Was es gibt, ist das Verbot aufdringlicher oder irreführender Werbung, das Verbot der Ausrichtung auf Minderjährige oder gesperrte Personen sowie das Verbot jeder Werbung für nicht konzessionierte Spiele. Aus dieser Konstruktion ergibt sich das typische Erscheinungsbild der Schweizer Online-Casinos: ein nüchterner Auftritt, klar formulierte Konditionen, kein Übermass an Versprechen.
Spielerschutz, Selbstsperre und Sozialkonzept: das Sicherheitsnetz unter dem Spiel
Das Sozialkonzept ist das Schweizer Eigengewächs unter den Regulierungsinstrumenten. Es verpflichtet konzessionierte Casinos, Spielende mit riskantem Spielverhalten nicht nur zu identifizieren, sondern auch aktiv zu handeln. Dazu gehören Früherkennung, Beratung, die Überprüfung der finanziellen Verhältnisse und im äussersten Fall die Sperre.
Wann das System eingreift
Wer häufig oder mit hohen Einsätzen spielt, wird vom Anbieter zur Vorlage von Unterlagen aufgefordert. Ohne diese Unterlagen oder bei nicht ausreichenden finanziellen Verhältnissen wird die Person gesperrt. Das ist die Härte des Systems: Es verlässt sich nicht auf Selbsteinschätzung allein. Wer ein auffälliges Muster zeigt, bekommt einen Brief mit der Bitte um Belege. Wer nicht liefert oder nicht liefern kann, verliert den Zugang.
Diese Logik ist im Geldspielgesetz verankert und in den Sozialkonzepten der Anbieter konkretisiert. Sie hat zwei Funktionen. Die eine ist der Schutz der Spielenden vor Überschuldung. Die andere ist die Erfüllung der bundesrechtlichen Pflicht zur Prävention. Beide treffen sich in der gleichen administrativen Konsequenz: einer Sperre.
Die Spielsperre als schweizweites Instrument
Die Spielsperre ist das zweite zentrale Schutzinstrument. Eine bei Jackpots.ch beantragte Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Es handelt sich also nicht um eine einzelne Marke, sondern um eine Sperre über das ganze System. Seit dem 7. Januar 2025 deckt die Sperre auch Liechtenstein ab, sodass die Wirkung über die Schweiz hinausgeht.
Eine freiwillige Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und auch nur, wenn der Grund für die Sperre nicht mehr besteht. Wer sich selbst sperrt, kommt also nicht ohne weiteres zurück. Bei Mycasino.ch erfordert die Beantragung eine Kopie eines gültigen Ausweisdokuments, weil die Sperre verbindlich sein muss und nicht per Mausklick wieder weg soll.
Neben der Sperre gibt es die Spielpause. Bei Jackpots.ch lässt sich eine Pause zwischen 15 Minuten und maximal 6 Monaten festlegen, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien. Wer sich nur kurz ausklinken will, muss sich nicht komplett sperren.
Werkzeuge, die jeder Anbieter vorhalten muss
Über die Sperren hinaus gehört eine Reihe von Instrumenten zum Standard. Dazu gehören Einzahlungs- und Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Spielzeit, ein Selbsttest sowie Hinweise auf externe Hilfsangebote. Bei Mycasino.ch sind alle diese Werkzeuge verfügbar, bei Jackpots.ch sind sie ebenfalls implementiert. Das ist keine Spitzenleistung einzelner Marken, sondern die regulatorische Grundausstattung.
Was Spielerinnen und Spieler selbst tun können
Wer das eigene Spielverhalten im Blick behalten will, kann mehrere Wege gehen. Ein wöchentliches Einzahlungslimit setzen, eine Erinnerung an die Spielzeit einstellen, den Selbsttest des Anbieters nutzen, sich für eine Spielpause entscheiden, im äussersten Fall eine Spielsperre beantragen. Es liegt am Anbieter, diese Werkzeuge anzubieten; es liegt am Spieler, sie tatsächlich zu nutzen. Die Instrumente sind nicht Selbstzweck, sondern sollen genau dann eingreifen, wenn das eigene Urteilsvermögen nicht mehr ausreicht.
Rangliste der zehn ESBK-Konzessionäre: wer wo wie stark aufgestellt ist
Eine «Rangliste» im Schweizer Online-Casino-Markt ist keine Empfehlung im üblichen Sinn. Es gibt zehn Lizenznehmer, alle mit ähnlichem Rahmen, alle nach dem Geldspielgesetz verpflichtet, alle auf Sozialkonzept und Spielsperre verpflichtet. Der Vergleich zeigt, wer welche Spielinhalte, welche Aktionen und welche Eigenheiten hat. Was er nicht zeigt, ist, wer «besser» ist. Die Lesenden müssen die Tabelle lesen und die Frage selbst beantworten.
Vergleich der zehn Anbieter auf einen Blick
Die folgende Übersicht zeigt die zehn ESBK-Konzessionäre mit ihren Lizenzgrundlagen. Jede Marke ist die digitale Verlängerung eines landbasierten Casinos, das online seit einem bestimmten Datum aktiv ist.
| Anbieter | Lizenzgebendes Haus | Online seit | Bonusstruktur |
|---|---|---|---|
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | Bis CHF 2’200.– + 200 Freespins auf 4 Einzahlungen, Freespins ab CHF 100.– Einzahlung |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | 100 % bis CHF 300.– + 200 Freispiele auf 1. Einzahlung, Freespins à CHF 0.10, ohne Umsatzbedingung |
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 | Willkommenspaket ohne ausgewiesene Spinzahl |
| Swisscasinos.ch | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | Kein ausgewiesenes Pauschalangebot |
| Starvegas.ch | Casino Interlaken | 24.02.2020 | Kein ausgewiesenes Pauschalangebot |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | Kein ausgewiesenes Pauschalangebot |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 | Kein ausgewiesenes Pauschalangebot |
| Swiss4win.ch | Casino Lugano | 01.03.2021 | Kein ausgewiesenes Pauschalangebot |
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | Kein ausgewiesenes Pauschalangebot |
| Casineo.ch | Casino Locarno | 17.03.2026 | Kein ausgewiesenes Pauschalangebot |
Was die Tabelle zeigt und was sie nicht zeigt
Drei Punkte stechen heraus. Erstens: Das Datum, an dem die Lizenz online ging, liegt zwischen 2019 und 2026. Die ältesten Plattformen (Jackpots.ch, Mycasino.ch, Casino777.ch, Swisscasinos.ch) haben mehr als sechs Jahre Betriebserfahrung im Online-Markt, die jüngsten (Admiral.ch und Casineo.ch) sind weniger als ein Jahr alt. Das wirkt sich auf das Spielangebot, die Plattform-Reife und die Aktionen aus, ohne dass sich daraus eine Aussage über die Sicherheit ableiten liesse.
Zweitens: Nur zwei Anbieter schreiben in den hier zusammengetragenen Angaben konkrete Spinzahlen aus. Jackpots.ch verteilt 200 Freespins auf vier Einzahlungen, Mycasino.ch vergibt 200 Freispiele auf die erste Einzahlung, ohne Umsatzbedingung, aber mit einer Gültigkeit von 72 Stunden. Wer eine Spinzahl in der Nähe von 150 sucht, kommt an diesen beiden Marken nicht vorbei.
Drittens: Die Spalten sagen nichts über die Spielauswahl, über Softwarepartner, über Auszahlungsgeschwindigkeit oder über konkrete Bonusaktionen für Bestandskunden. Wer mehr wissen will, muss auf der jeweiligen Anbieter-Seite weiterlesen oder die nächsten Abschnitte nutzen.
Was eine Leserin, ein Leser aus der Tabelle mitnehmen sollte
Die Tabelle ist ein Inventar, keine Empfehlung. Sie zeigt, wer im Markt ist, wer welchen Hintergrund hat und wo Spinzahlen in der ausgewählten Grössenordnung tatsächlich vorkommen. Wer 150 Freispiele sucht, wird feststellen, dass die Lizenzrealität der Schweiz eine andere Sprache spricht: Es gibt Willkommenspakete, die Freespins enthalten, und es gibt Anbieter, die sich auf das Wesentliche konzentrieren. Wer auf 150 fixiert ist, hat zwei Wege: bei Jackpots.ch oder Mycasino.ch nachsehen, wie das jeweilige Willkommenspaket konkret aussieht. Oder akzeptieren, dass die Schweizer Lizenz nicht auf Spinzahlen, sondern auf Schutz und Stabilität optimiert ist.
Kostenrechnung: was ein Bonus in Zeit und Geld wirklich kostet
Wer einen Bonus annimmt, akzeptiert eine Bedingung: Der Bonusbetrag muss eine bestimmte Anzahl Male umgesetzt werden, bevor eine Auszahlung möglich ist. Diese Umsatzbedingung ist der Mechanismus, mit dem die Casinos sicherstellen, dass ein Bonus nicht einfach ausgezahlt wird. Sie ist auch der Mechanismus, mit dem aus einem Bonus ein Kostenfaktor wird. Wer das nicht versteht, sieht im Bonus ein Geschenk. Wer es versteht, sieht im Bonus ein Geschäft auf Zeit.
Wie die Umsatzbedingung funktioniert
Bei Jackpots.ch beträgt die Umsatzbedingung für Boni das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen, umzusetzen innerhalb einer Frist von standardmässig einem Monat. Bei Mycasino.ch muss der Bonusbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung 35-mal umgesetzt werden. Tischspiele zählen bei Mycasino.ch nach den Bonusbedingungen anders oder gar nicht; das ist eine konkrete Klausel, die in den jeweiligen Aktionsbedingungen nachzulesen ist.
Die Rechnung folgt einer einfachen Logik. Bonusbetrag mal Umsatzfaktor ergibt den erforderlichen Umsatz. Teilt man diesen Umsatz durch den Spin-Einsatz, erhält man die Anzahl Spins. Multipliziert man die Spins mit der durchschnittlichen Spieldauer pro Spin, erhält man die ungefähre Spielzeit. Wer diese Rechnung nicht macht, sieht nur den Bonus. Wer sie macht, sieht den Zeitaufwand.
Beispielrechnung: CHF 300.– Bonus bei Mycasino.ch
Eine Spielerin aktiviert das Willkommensangebot von Mycasino.ch: 100 % bis CHF 300.– auf die erste Einzahlung. Sie zahlt CHF 300.– ein, erhält CHF 300.– Bonus und muss diesen 35-mal umsetzen. Das ergibt einen erforderlichen Umsatz von CHF 300.– mal 35, also CHF 10’500.–. Bei einem typischen Slot-Einsatz von CHF 0.20 pro Spin sind das 52’500 Spins. Bei 5 Sekunden pro Spin entspricht das rund 73 Stunden reiner Spielzeit. In einem Monat sind das etwa 2,4 Stunden pro Tag an reinen Spielminuten.
Die Bandbreite nach unten ergibt sich, wenn der Einsatz höher gewählt wird. Bei CHF 1.– pro Spin sind es noch 10’500 Spins, also etwa 14,6 Stunden. Die Bandbreite nach oben ergibt sich bei kleinen Einsätzen; bei CHF 0.10 pro Spin sind es 105’000 Spins und rund 146 Stunden.
Beispielrechnung: CHF 700.– Bonus bei Jackpots.ch
Bei Jackpots.ch ist die Konstruktion ähnlich, aber mit anderen Zahlen. Der erste Einzahlungsbonus beträgt 100 % bis CHF 700.–. Bei einem Bonus von CHF 700.– und einer Umsatzbedingung von 30-mal ergibt sich ein erforderlicher Umsatz von CHF 21’000.–. Bei CHF 0.20 pro Spin sind das 105’000 Spins und ungefähr 146 Stunden reine Spielzeit. Bei CHF 1.– pro Spin sind es 21’000 Spins und rund 29 Stunden. Der Unterschied liegt in der Wahl der Spiele und Einsätze, nicht in der Logik.
Warum Freespins ohne Umsatzbedingung selten sind
Die Freespins von Mycasino.ch sind explizit von der Umsatzanforderung ausgenommen: 200 Freispiele à CHF 0.10, ohne Umsatzbedingung, gültig 72 Stunden nach Erhalt. Das ergibt einen Gegenwert von CHF 20.– an Freespins, der bei erfolgreichem Spiel direkt ausgezahlt werden kann. Bei Jackpots.ch gilt die Umsatzanforderung auch für die Freespins, sofern sie Teil des Willkommenspakets sind.
Die Logik hinter der Umsatzbefreiung ist klar: Der Anbieter verzichtet auf die Absicherung, dass das Bonusgeld im Haus bleibt, und gibt stattdessen einen kleinen, klar abgegrenzten Gegenwert. Für Spielerinnen und Spieler ist das attraktiv, weil aus CHF 20.– an Freespins ohne Bedingung tatsächlich CHF 20.– (oder mehr, je nach Ausgang der Spins) werden können.
Was das im Klartext heisst
Ein Bonus ist kein Geschenk. Er ist eine Vorfinanzierung, die der Anbieter mit einer Spielzeit-Anforderung verknüpft. Wer nicht die Zeit oder das Budget hat, einen Bonus innerhalb eines Monats durchzuspielen, sollte ihn nicht aktivieren. Wer ihn aktiviert und nicht durchspielt, verliert Bonus und Gewinne. Wer auf Freespins ohne Bedingung Wert legt, hat im Schweizer Lizenzmarkt fast nur Mycasino.ch als Anlaufstelle.
Das Angebot im Detail: zehn Profile
Die folgenden Profile zeichnen die zehn Lizenznehmer nach, ohne in Werbesprache zu verfallen. Sie halten sich an die Angaben der Anbieter und an die Liste der ESBK, die den Konzessionsstatus dokumentiert.
Jackpots.ch – das umfangreichste Willkommenspaket
Jackpots.ch gehört zum Grand Casino Baden und ist seit Juli 2019 die Online-Verlängerung des Hauses. Der Willkommensbonus umfasst bis zu CHF 2’200.– auf die ersten vier Einzahlungen sowie 200 Freespins, die ab einer Einzahlung von CHF 100.– vergeben werden. Die Freespins sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung beträgt das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten, das 300-Fache bei Tischspielen, mit einer Frist von einem Monat. Das Spielangebot umfasst über 2’500 Titel; das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert.
Einzahlungen laufen über TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. TWINT-Einzahlungen werden sofort verarbeitet, ohne Zusatzgebühren. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto; Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen. Die Banküberweisung ist die langsamste Methode, mit 1 bis 2 Werktagen bis zur Verfügbarkeit.
Verdikt: Wer ein umfangreiches Willkommenspaket mit Freespins und einer klaren Bonusstruktur sucht, findet hier das grösste Paket im Markt. Die Umsatzanforderung von 30x ist im Schweizer Markt üblich; die Frist von einem Monat ist knapp, aber machbar, wenn man die Zeit aufwendet. Wer kein grosses Willkommenspaket braucht, kann das erste Einzahlungsangebot auch auslassen und ohne Bonus spielen.
Mycasino.ch – Freespins ohne Umsatzbedingung
Mycasino.ch ist die Online-Plattform des Grand Casino Luzern, seit August 2019 aktiv. Das Willkommenspaket besteht aus einem 100 %-Bonus bis CHF 300.– auf die erste Einzahlung sowie 200 Freispielen. Die 200 Freispiele sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig. Die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.– erfolgen. Der Bonusbetrag muss innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung 35-mal umgesetzt werden.
Das Spielangebot umfasst über 3’000 Titel; das Live-Casino wird von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Es werden weder für Einzahlungen noch für Auszahlungen Gebühren erhoben. Auszahlungen dauern in der Regel 1 bis 3 Werktage. Der Mindestauszahlungsbetrag liegt bei CHF 10.–; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden.
Die Schutzwerkzeuge umfassen Einzahlungs- und Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, einen Selbsttest, Spielpausen sowie die Möglichkeit der freiwilligen Spielsperre (mit Vorlage eines Ausweisdokuments).
Verdikt: Für Spielerinnen und Spieler, die Freespins ohne Umsatzbedingung schätzen, ist Mycasino.ch die klar beste Adresse im Markt. Der Bonus von CHF 300.– ist kleiner als bei Jackpots.ch, aber die Freespins fallen sofort in die Auszahlungslogik. Wer eine 72-Stunden-Frist mit einem Gegenwert von CHF 20.– nicht nutzen kann oder will, sollte das Paket genau prüfen.
Casino777.ch – ohne prominente Spinzahlen
Casino777.ch gehört zum Casino Davos und ist seit September 2019 online. Die Plattform akzeptiert Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung; für Einzahlungen werden keine Gebühren erhoben. Zu den konkreten Aktionen äussert sich die Anbieterseite weniger prominent als bei Jackpots.ch oder Mycasino.ch; ein pauschales Willkommenspaket mit ausgewiesener Spinzahl ist nicht in den konsultierten Angaben zu finden.
Verdikt: Wer ein etabliertes Haus ohne grosses Willkommenspaket sucht, ist hier richtig. Die Konditionen sind solide, die Zahlungsmethoden vollständig. Wer explizit eine Spinzahl sucht, sollte das aktuelle Angebot direkt auf der Anbieterseite prüfen.
Swisscasinos.ch – das Haus des Casino Pfäffikon
Swisscasinos.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Pfäffikon und seit September 2019 aktiv. Akzeptiert werden Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Die Marke setzt weniger auf Spinzahlen als auf Spielangebot und Markenauftritt.
Verdikt: Die Marke wirkt im Lizenzmarkt solide, aber zurückhaltend in der Promotion. Wer einen Anbieter mit grossem Spielportfolio und ohne aggressives Marketing sucht, findet hier einen passenden Rahmen. Spinzahlen sind auf der konsultierten Seite nicht ausgewiesen.
Starvegas.ch – Casino Interlaken online
Starvegas.ch gehört zum Casino Interlaken und ist seit Februar 2020 online. Akzeptiert werden VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.–.
Verdikt: Die Zahlungsmethoden sind breit; Aircash Abon ist eine seltene Option im Schweizer Markt. Spinzahlen sind in den konsultierten Angaben nicht ausgewiesen. Wer eine ausländisch anmutende Plattform im Schweizer Rahmen sucht, könnte hier fündig werden.
7melons – Grand Casino Bern
7melons gehört zum Grand Casino Bern und ist seit September 2020 aktiv. Akzeptiert TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard. Der Mindestbetrag für Einzahlungen liegt bei CHF 10.–; bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.–.
Verdikt: Eine solide Auswahl an Zahlungsmethoden, hohe Limits bei PostFinance. Spinzahlen sind in den konsultierten Angaben nicht prominent ausgewiesen.
Pasino.ch – Casino Meyrin
Pasino.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Meyrin, seit November 2020 aktiv. Akzeptiert Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.–, der Mindestauszahlungsbetrag nur CHF 0.01.
Verdikt: Mit Skrill und Neteller sowie einem sehr niedrigen Mindestauszahlungsbetrag hebt sich Pasino.ch von mehreren Mitbewerbern ab. Spinzahlen sind in den konsultierten Angaben nicht ausgewiesen.
Swiss4win.ch – Casino Lugano
Swiss4win.ch ist die Plattform des Casino Lugano und seit März 2021 online. Bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.– ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort nach Bestätigung in der TWINT-App.
Verdikt: TWINT im Fokus, schnelle Abwicklung. Spinzahlen sind in den konsultierten Angaben nicht ausgewiesen.
Admiral.ch – das jüngste Haus vor 2026
Admiral.ch gehört zum Casino Mendrisio und ist seit Juli 2025 online, gehört also zu den jüngeren Häusern. Bietet Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint für Ein- und Auszahlungen an.
Verdikt: Mit Skrill und Neteller hat Admiral.ch Optionen, die in der Schweiz nicht alle Häuser anbieten. Eine neue Plattform, die sich noch entwickelt. Spinzahlen sind in den konsultierten Angaben nicht ausgewiesen.
Casineo.ch – das neueste Haus
Casineo.ch ist die Online-Plattform des Casino Locarno und erst seit März 2026 online. Die Mindesteinzahlung beträgt einheitlich CHF 10.– für alle Zahlungsmethoden; zu diesen gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance.
Verdikt: Eine sehr junge Plattform. Wer das neueste Haus im Markt testen will, kann hier einsteigen. Spinzahlen sind in den konsultierten Angaben nicht ausgewiesen.
Was die Suche nach 150 Freispielen ohne Einzahlung in der Schweiz tatsächlich ergibt
Wer nach «150 Freispiele ohne Einzahlung» sucht, hat meist eine ausländische Vorstellung im Kopf: ein Anbieter, der ohne eigene Einzahlung eine bestimmte Anzahl Spins schenkt. In der Schweiz ist diese Vorstellung mit der Lizenzrealität nicht vereinbar. Die zehn ESBK-Konzessionäre sind keine Freemium-Plattformen, die mit Spinzahlen um Kundinnen und Kunden werben. Sie sind regulierte Anbieter, deren Willkommenspakete in der Regel an eine Einzahlung gebunden sind, deren Freespins entweder an eine Umsatzbedingung gekoppelt oder durch eine kurze Gültigkeitsfrist eingeschränkt sind.
Die Suche nach 150 Freespins «ohne Einzahlung» ist insofern die Suche nach einem Angebot, das im Schweizer Markt nicht in der versprochenen Form existiert. Wer sich darauf einlässt, hat drei ehrliche Wege. Erstens: Auf Mycasino.ch die 200 Freespins ohne Umsatzbedingung aktivieren, dort sind die Freespins an eine Mindesteinzahlung von CHF 10.– gekoppelt. Zweitens: Bei Jackpots.ch das grössere Willkommenspaket mit 200 Freespins auf vier Einzahlungen prüfen, wobei die Freespins ab CHF 100.– Mindesteinzahlung vergeben werden und einer Umsatzbedingung von 30x unterliegen. Drittens: Akzeptieren, dass die Lizenzrealität nicht auf Spinzahlen optimiert ist, und das Augenmerk auf die Stabilität des Angebots, die Spielauswahl und die Schutzinstrumente legen.
Was die Suche ebenfalls ergibt, ist ein klareres Bild des Marktes: zehn Lizenznehmer, klare Konzessionen, einheitliche Spielregeln. Wer ein Online-Casino in der Schweiz sucht, bewegt sich in einem kleinen, gut regulierten Korridor. Wer darüber hinausgeht, spielt ausserhalb des Schutzes.
Häufig gestellte Fragen zu 150 Freispielen ohne Einzahlung in der Schweiz
Welche Spielautomaten bieten 150 Freispiele an?
Eine Spinzahl von 150 ist im Schweizer Lizenzmarkt nicht ausgewiesen. Die zwei Anbieter, die Spinzahlen im Bereich von 200 schreiben, sind Jackpots.ch und Mycasino.ch. Bei Jackpots.ch sind die Freespins auf ausgewählte Spielautomaten beschränkt und an eine Mindesteinzahlung von CHF 100.– gekoppelt; bei Mycasino.ch sind 200 Freispiele à CHF 0.10 Teil des Willkommenspakets, ohne Umsatzbedingung, aber mit 72 Stunden Gültigkeit. Welche konkreten Spielautomaten für die Freespins freigeschaltet sind, variiert je nach Aktion und sollte auf der Anbieterseite geprüft werden.
Welche Top-Slots bieten 150 Freispiele?
Die Spinzahl 150 wird in den konsultierten Angaben der zehn ESBK-lizenzierten Anbieter nicht ausgewiesen. Wer auf Slots wie Starburst, Book of Dead oder ähnlichen Titeln spielen will, findet diese Spiele in den grossen Spielportfolios der Anbieter (Jackpots.ch: über 2’500 Titel; Mycasino.ch: über 3’000 Titel). Für eine konkrete Aktion mit einer bestimmten Spinzahl gilt: Die Aktion ist an den Anbieter gebunden, nicht an den Slot, und nicht jede Aktion deckt jeden Slot ab.
Ist 150 Freispiele ohne Einzahlung in der Schweiz legal?
Die Frage zerfällt in zwei Teile. Werbung für nicht konzessionierte Angebote ist in der Schweiz verboten (Art. 74 BGS). Wer also eine ausländische Plattform bewirbt, die «150 Freispiele ohne Einzahlung» verspricht, bewegt sich ausserhalb der Schweizer Regeln, und die Plattform landet typischerweise auf der Sperrliste der ESBK. Wer auf einer der zehn ESBK-Konzessionäre spielt, bewegt sich im legalen Rahmen. Eine Spinzahl von genau 150 ist allerdings auf den konsultierten Seiten der zehn Anbieter nicht ausgewiesen; die zwei Marken mit grösseren Spinzahlen liegen bei 200.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Jedes von der ESBK lizenzierte Online-Casino ist die digitale Verlängerung eines landbasierten Schweizer Casinos. Die Liste der zehn zugelassenen Anbieter wird von der ESBK öffentlich geführt. Wer prüfen will, ob eine Plattform konzessioniert ist, kann die Liste der ESBK konsultieren oder auf der Plattform selbst nach dem Hinweis auf das landbasierte Casino und die Konzession suchen. Jede seriöse Schweizer Plattform verweist klar auf ihr Stammhaus.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre wird bei einem der zehn konzessionierten Anbieter beantragt (etwa bei Jackpots.ch oder Mycasino.ch) und gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz sowie im Fürstentum Liechtenstein. Die Beantragung erfordert die Vorlage eines gültigen Ausweisdokuments. Eine freiwillige Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn der Grund nicht mehr besteht. Neben der Sperre gibt es kürzere Spielpausen, die je nach Anbieter zwischen 15 Minuten und 6 Monaten dauern können.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus einem Schweizer konzessionierten Online-Casino sind bis CHF 1’000’000 (indexiert, rund CHF 1.07 Mio. für 2026) steuerfrei. Über diesem Schwellenwert fallen 35 % Verrechnungssteuer auf den Mehrbetrag an (Art. 24 lit. ibis DBG). Gewinne aus nicht konzessionierten oder ausländischen Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Die genaue steuerliche Einordnung sollte mit einer Fachperson geklärt werden, da sich die persönliche Situation auf die Besteuerung auswirkt.
Geschrieben von der Redaktion „Casino Auszahlung CH”.