Wer in der Schweiz online Casino spielen darf — und was die Lizenz konkret bedeutet

Updated September 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

30 September 2026 · Datenstand der ESBK-Konzessionsliste und der Anbieterangaben.

Blick auf eine Bankfassade mit grossen Fenstern von der gegenüberliegenden Strassenseite aus am Morgen.
Jackpots bietet Neukunden auf die ersten vier Einzahlungen einen Willkommensbonus von bis zu CHF 2’200.- sowie 200 Freespins.

Wer in der Schweiz online um Geld spielen will, hat eine erstaunlich kurze Auswahl. Das Geldspielgesetz erlaubt den Betrieb eines Online-Casinos ausschliesslich als Verlängerung einer bestehenden Land-Konzession. Wer keine hat, ist ausgeschlossen. Genau zehn Anbieter stehen aktuell auf der Liste der Eidgenössischen Spielbankenkommission, jeder davon ist an ein terrestrisches Haus gebunden. Hinter jedem Online-Auftritt steht also ein bekanntes Schweizer Casino — sei es in Baden, Luzern, Bern oder Lugano. Wer hier spielt, spielt unter Schweizer Aufsicht, in Franken, und mit Werkzeugen, die kein ausländisches Casino bieten muss: Spielsperre, Einzahlungslimiten und ein Sozialkonzept, das der Anbieter gegenüber der ESBK nachweisen muss.

Die Rangfolge auf dieser Seite folgt nicht einem Werbeversprechen, sondern einer schlichten Frage: Welches Angebot liefert die Lizenz am konkretesten aus — bei Ein- und Auszahlung, bei den Limits, beim Spielerschutz und bei der Geschwindigkeit, mit der ein Gewinn tatsächlich auf dem Konto landet? Die folgende Tabelle gibt den Überblick, die einzelnen Abschnitte darunter lesen die zehn Anbieter einzeln durch.

Inhaltsverzeichnis
  1. Überblick: Zehn lizenzierte Anbieter auf einen Blick
  2. Rechtslage: Warum nur zehn Anbieter legal sind
  3. Spielerschutz: Was die Lizenz konkret einbringt
  4. Einzahlung, Auszahlung und Geschwindigkeit
  5. Bonus: Was die Werbung verspricht — und was die Bedingungen halten
  6. Die zehn Anbieter im Einzelnen
  7. Wer hier spielt — und wer nicht
  8. Häufige Fragen zu Schweizer Online-Casinos mit Lizenz

Überblick: Zehn lizenzierte Anbieter auf einen Blick

Anbieter Hinter dem Online-Auftritt steht Online seit Lizenzierte Zahlungswege
Pasino.ch Casino Meyrin 16.11.2020 Twint, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill, Banküberweisung
Casino777.ch Casino Davos 09.09.2019 Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card, Banküberweisung
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020 TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance, Paysafecard
Mycasino.ch Grand Casino Luzern 22.08.2019 TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Banküberweisung, Apple Pay
Swiss4Win.ch Casino Lugano 01.03.2021 TWINT, weitere lokale Zahlungswege
Admiral.ch Casino Mendrisio 16.07.2025 Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay, Twint
Casineo.ch Casino Locarno 17.03.2026 TWINT, Kreditkarten, PostFinance
Jackpots.ch Grand Casino Baden 05.07.2019 TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay, Paysafecard
Swisscasinos.ch Casino Pfäffikon 02.09.2019 Kreditkarten, TWINT, Apple Pay, PostFinance, paysafecard, Banküberweisung
StarVegas.ch Casino Interlaken 24.02.2020 VISA, Mastercard, TWINT, Skrill, Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon, paysafecard

Die Spalte «Online seit» zeigt das Datum, an dem die ESBK die Konzessionsverlängerung für das jeweilige Online-Angebot genehmigt hat. Casine ist das jüngste Angebot auf der Liste und seit dem 17. März 2026 aktiv. Admiral ist mit Online-Start im Juli 2025 ebenfalls neu, während Jackpots, Mycasino und Swisscasinos bereits vor 2020 online gingen und damit die längste Betriebserfahrung mitbringen. Die Spalte «Lizenzierte Zahlungswege» bildet das Spektrum ab, das jeder Anbieter auf seiner Zahlungsseite selbst veröffentlicht — eine Gemeinsamkeit: TWINT gehört in jedem Haus inzwischen zum Standard, daneben Kreditkarten und PostFinance, ergänzt um Apple Pay und je nach Anbieter E-Wallets.

Mann sitzt am Wohnzimmertisch und tippt auf seinem Laptop, eine Kaffeetasse steht griffbereit daneben.
Bei Pasino beträgt die Mindesteinzahlung CHF 10.-, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01.

Die ESBK-Liste schliesst die Auswahl. Wer eine Online-Plattform ohne diese Konzession betreibt und Schweizer Kunden wirbt, macht sich strafbar, und die Seite landet auf der Sperrliste und wird via Provider geblockt. Für Spielende heisst das: Wer hier spielt, spielt unter Aufsicht. Wer woanders spielt, spielt ohne diese Aufsicht — und riskiert im Streitfall keinen Schweizer Rechtsweg.

Die Schweiz hat das Geldspielwesen mit dem Geldspielgesetz vom 1. Januar 2019 neu geordnet. Seither gilt: Online-Casino-Spiele sind in der Schweiz erlaubt, aber nur als Verlängerung einer bestehenden landbasierten Konzession. Das heisst konkret — wer ein Land-Casino betreibt und die bundesrechtliche Konzession besitzt, kann bei der ESBK eine Erweiterung für den Online-Vertrieb beantragen. Ausländische Marken, die keine Schweizer Land-Konzession halten, gehen leer aus. Das ist auch der Grund, warum grosse internationale Namen wie bet365, 888 oder LeoVegas in der Schweiz nicht als Online-Casino auftreten.

Die Aufsicht teilen sich zwei Behörden. Die ESBK — die Eidgenössische Spielbankenkommission — überwacht die Spielbanken und damit die Online-Casinos. Gespa, ehemals Comlot, ist für Lotterien und Sportwetten zuständig. Für Spielende ist vor allem die ESBK relevant, weil dort die Konzessionen eingetragen sind und die Aufsicht über die zehn Online-Casinos läuft.

Die rechtliche Konsequenz für Spielende hat zwei Seiten. Wer bei einem der zehn Anbieter spielt, spielt innerhalb des Schweizer Rechtsrahmens, mit voller Identitätsprüfung, mit der Pflicht zum Sozialkonzept, mit Spielsperre und mit Werkzeugen zur Limitkontrolle. Wer bei einem nicht lizenzierten Anbieter spielt, bewegt sich ausserhalb dieses Rahmens. Die ESBK stellt klar, dass Spielende in der Regel nicht strafrechtlich verfolgt werden, aber auch keinen Schweizer Schutz geniessen. Die Auszahlung eines Gewinns ist dann Verhandlungssache mit einem ausländischen Anbieter, nicht Anspruch gegenüber einer Schweizer Behörde.

Anbieter auf der Sperrliste werden in der Schweiz per DNS-Sperre blockiert, gestützt auf Artikel 86 des Geldspielgesetzes. Wer den Sperrlisten-Status eines Anbieters prüfen will, findet die Liste direkt bei der ESBK. Eine Lizenz, die in Malta oder Curaçao ausgestellt ist, gilt in der Schweiz nicht.

Spielerschutz: Was die Lizenz konkret einbringt

Die Spielsuchtprävention ist das greifbarste Versprechen, das die Schweizer Konzession vom ausländischen Angebot unterscheidet. Jedes ESBK-lizenzierte Casino betreibt ein Sozialkonzept, das von der Aufsicht geprüft wird. Die Werkzeuge, die Spielende sehen, sind dabei nicht Marketing — sie sind Pflicht.

Ältere Frau spricht ruhig mit einer jüngeren Person in einer hellen Küche, Vormittagslicht durchs Fenster.
Bei Mycasino beträgt der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 10.-.

Spielsperre. Wer sich bei einem lizenzierten Anbieter sperren lässt, ist damit für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein gesperrt. Die Sperre wird zentral verwaltet und gilt übergreifend. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Grund der Sperre nicht mehr besteht.

Identitätsprüfung. Anonymes Spiel ist ausgeschlossen. Wer ein Konto eröffnet, muss sich mit einem amtlichen Ausweis legitimieren. Bei einer freiwilligen Spielsperre verlangen die Anbieter zusätzlich eine Kopie eines gültigen Ausweises. Die Echtheitsprüfung schützt einerseits vor Mehrfachkonten und andererseits davor, dass gesperrte Personen über ein zweites Konto weiterspielen.

Spielerlimits. Jeder Anbieter lässt selbstgesetzte Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimiten setzen. Beispiel: Wer ein wöchentliches Einzahlungslimit von CHF 50.- festlegt, kann diese Limite in der eigenen Kontoführung nachvollziehen. Die Anbieter unterscheiden sich darin, welche Zeitintervalle sie anbieten — tägliche, wöchentliche oder monatliche Caps. Zusätzlich gilt: Wer häufig oder mit hohen Einsätzen spielt, muss auf Verlangen des Anbieters einen Einkommensnachweis vorlegen. Ohne ausreichende Mittel oder ohne Nachweis wird das Konto gesperrt.

Spielpausen. Neben der harten Spielsperre bieten die Anbieter Spielpausen an, die deutlich kürzer sind. Jackpots etwa erlaubt Pausen zwischen 15 Minuten und maximal sechs Monaten, entweder für alle Spiele oder nur für ausgewählte Kategorien. Wer nur eine kurze Auszeit braucht, muss sich nicht gleich komplett sperren lassen.

Die Konsequenz für Spielende: Das Schweizer System zwingt zu einem gewissen Aufwand, den ein anonymes ausländisches Casino nicht verlangt. Wer ein Konto eröffnet, hinterlegt Personalien und bestätigt die eigene Identität. Wer ein hartes Limit setzt, kann es nicht ohne Wartefrist erhöhen. Wer sich sperren lässt, verliert den Zugang zu allen zehn Anbietern gleichzeitig. Das ist der Preis für den Schutz — und der Grund, warum die Lizenz mehr ist als ein Stempel auf der Startseite.

Einzahlung, Auszahlung und Geschwindigkeit

Die Zahlungsabwicklung ist der Teil, an dem die Lizenz am wenigsten sichtbar ist, der aber im Alltag am schnellsten auffällt. Drei Punkte entscheiden, wie gut ein Anbieter hier aufgestellt ist: Welche Methoden angeboten werden, wie hoch die Mindestbeträge sind und wie schnell eine Auszahlung tatsächlich ankommt.

Einzahlung. Alle zehn Anbieter akzeptieren TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Das deckt den Alltag der meisten Spielenden in der Schweiz ab. Wer Apple Pay nutzt, kann bei Pasino, Casino777, 7melons, Jackpots, Swisscasinos, Admiral und StarVegas einzahlen. E-Wallets wie Skrill, Neteller oder paysafecard sind nur bei einem Teil der Anbieter verfügbar — Pasino, Casino777, Jackpots, Swisscasinos und Admiral listen sie explizit. Die Mindesteinzahlung liegt fast durchgehend bei CHF 10.-; Casineo und Pasino nennen diesen Betrag explizit, StarVegas ebenfalls.

Auszahlung. Die Auszahlung ist die Disziplin, die echte Unterschiede zeigt. Jackpots schickt Gewinne ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet — Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen. Mycasino nennt eine Bearbeitungszeit von ein bis drei Werktagen, mit Schwankungen je nach Wochentag und Bank. Jackpots weist darauf hin, dass die Banküberweisung mit ein bis zwei Werktagen die langsamste Variante ist. Wer am Wochenende auszahlt, wartet tendenziell länger.

Mindestbeträge. Bei Mycasino liegt der Mindestbetrag für eine Auszahlung bei CHF 10.-, wobei darunter liegende Restguthaben vollständig ausgezahlt werden können. Pasino liegt mit CHF 0.01 noch niedriger und ist damit für Spielende interessant, die kleine Beträge bewegen.

Gebühren. Bei keinem der Anbieter, für die Daten vorliegen, fallen Gebühren für Ein- oder Auszahlung an. Casino777 weist das ausdrücklich aus, Mycasino ebenfalls. Bei Jackpots sind TWINT-Einzahlungen kostenfrei, die Gutschrift erfolgt sofort nach Bestätigung in der App.

Fazit. Wer nur mit TWINT und PostFinance spielt, hat bei allen zehn Anbietern die gleichen Wege. Wer Apple Pay nutzt, fällt bei Swiss4Win und Casineo aktuell aussen vor — diese beiden listen Apple Pay nicht in den Zahlungsmethoden. Wer E-Wallets schätzt, hat bei Admiral und Pasino die grösste Auswahl.

Bonus: Was die Werbung verspricht — und was die Bedingungen halten

Ein Bonus ist Marketing. Die Frage ist nicht, ob er attraktiv klingt, sondern was er kostet, bis er ausgezahlt werden kann. Zwei Beispiele aus dem aktuellen Markt zeigen das Muster.

Jackpots.ch. Das Willkommenspaket verspricht bis zu CHF 2’200.- und 200 Freespins auf die ersten vier Einzahlungen, wobei die erste Einzahlung zu 100 Prozent bis maximal CHF 700.- verdoppelt wird. Die Freespins werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.- vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung: das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten, das 300-Fache bei Tischspielen — und das innert eines Monats.

Mycasino.ch. Neukunden erhalten 100 Prozent auf die erste Einzahlung bis CHF 300.- und 200 Freispiele, die je CHF 0.10 wert sind, keiner Umsatzbedingung unterliegen und 72 Stunden gültig bleiben. Die Aktivierung muss innert sieben Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.- erfolgen. Der Bonusbetrag selbst muss innert 30 Tagen 35-mal umgesetzt werden.

Die Frage, was ein Bonus wirklich kostet, lässt sich am konkreten Beispiel durchrechnen. Nehmen wir das Mycasino-Angebot: Bei einer Einzahlung von CHF 300.- gibt es CHF 300.- Bonus, insgesamt also CHF 600.- auf dem Konto. Die Umsatzbedingung beträgt das 35-Fache des Bonusbetrags, also CHF 300.- × 35 = CHF 10’500.- erforderlicher Umsatz. Bei Spielautomaten mit einem typischen Hausvorteil im Bereich von 3 bis 5 Prozent ergibt sich daraus ein erwarteter Verlust, der sich aus Umsatz mal Hausvorteil zusammensetzt. Der Bonus an sich ist geschenkt, aber das Freispielen des Bonus kostet im Schnitt zwischen rund CHF 315.- und CHF 525.- — je nach Spiel und Hausvorteil. Das ist die Information, die das Werbeversprechen nicht liefert: der Bonus kostet nicht nichts, er kostet im Durchschnitt einen kleinen Bruchteil des Bonus selbst, je nach Spielwahl. Bei Tischspielen wird die Rechnung deutlich teurer, weil dort der Umsatzfaktor nicht 35, sondern bei Jackpots.ch sogar 300 beträgt — wer dort spielt, müsste das Zehnfache an Umsatz erzeugen, um den gleichen Bonus freizuspielen.

Die zweite Zahl, die zählt, ist die Frist. Ein Monat für den Jackpots.ch-Bonus, 30 Tage für Mycasino.ch. Wer das Zeitfenster verpasst, verliert Bonus und Gewinne.

Wer das Kleingedruckte vergleicht, sollte auf drei Werte achten: den Umsatzfaktor, die Frist und die zugelassenen Spiele. Jackpots.ch ist beim Faktor grosszügiger an Slots als an Tischspielen, Mycasino.ch ist moderat, aber strikt auf 30 Tage. Casineo.ch und Admiral.ch veröffentlichen ihre aktuellen Bonusstrukturen nicht in vergleichbarer Form auf den öffentlichen Seiten und sind hier weniger transparent.

Die zehn Anbieter im Einzelnen

Pasino.ch — das Online-Angebot von Casino Meyrin

Pasino.ch ist die digitale Verlängerung des Casino Meyrin im Genfer Raum und seit November 2020 online. Die Stärke liegt in der Zahlungsbreite: Twint, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill und Banküberweisung werden akzeptiert. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-, der Mindestbetrag für eine Auszahlung nur CHF 0.01 — der niedrigste Wert im Feld und ideal für Spielende, die viele kleine Bewegungen machen. Für wen passt Pasino? Für alle, die beim Zahlungsmittel nicht eingeschränkt sein wollen und möglichst kleine Auszahlungsbeträge realisieren wollen.

Casino777.ch — das Online-Angebot von Casino Davos

Casino777.ch gehört zum Casino Davos und ist seit September 2019 aktiv. Der Anbieter wirbt mit gebührenfreien Einzahlungen über Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung. Wer keine Zusatzgebühren zahlen will, ist hier richtig. Die lange Betriebszeit spricht für eine eingespielte Plattform. Für wen passt Casino777? Für klassische Casino-Spielende, die einen Anbieter mit lizenzierter Schweizer Konzession suchen und auf eine breite, kostenfreie Zahlungspalette Wert legen.

7melons — das Online-Angebot von Grand Casino Bern

7melons läuft seit September 2020 unter der Lizenz des Grand Casino Bern. Bei den Zahlungsmethoden setzt der Anbieter auf TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard, mit einer Mindesteinzahlung von CHF 10.-. Bei PostFinance liegt der Höchstbetrag pro Transaktion bei CHF 100’000.-. Für wen passt 7melons? Für Spielende, die hohe PostFinance-Limits brauchen oder mit Apple Pay einzahlen wollen.

Mycasino.ch — das Online-Angebot von Grand Casino Luzern

Mycasino.ch ist seit August 2019 online und gehört zum Grand Casino Luzern. Mit über 3’000 Spielen und einem Live-Casino von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming ist es das grösste Spielportfolio im Feld. Der Willkommensbonus ist mit 35-facher Umsatzbedingung und 200 Freispielen ohne weitere Umsatzbedingung klar geregelt. Auszahlungen dauern ein bis drei Werktage, Mindestauszahlung CHF 10.-, weder Ein- noch Auszahlungen kosten Gebühren. Für wen passt Mycasino? Für Spielende, die ein grosses Spielangebot und kurze, klar geregelte Bonusbedingungen suchen.

Swiss4Win.ch — das Online-Angebot von Casino Lugano

Swiss4Win.ch ist die Online-Plattform des Casino Lugano und seit März 2021 aktiv. Der Anbieter wirbt besonders mit TWINT-Einzahlungen ab CHF 10.- ohne Zusatzgebühren, Gutschrift sofort nach Bestätigung in der TWINT-App. Für wen passt Swiss4Win? Für alle, die TWINT als bevorzugten Zahlungsweg haben und einen Anbieter aus der italienischsprachigen Schweiz suchen.

Admiral.ch — das Online-Angebot von Casino Mendrisio

Admiral.ch ist mit Online-Start im Juli 2025 das zweitjüngste Angebot auf der Liste und gehört zum Casino Mendrisio. Bei den Zahlungsmethoden setzt Admiral auf Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint. Damit gehört der Anbieter zu denen mit der breitesten E-Wallet-Abdeckung im Feld. Für wen passt Admiral? Für Spielende, die mit E-Wallets wie Skrill oder Neteller ein- und auszahlen wollen und einen neueren Anbieter suchen.

Casineo.ch — das Online-Angebot von Casino Locarno

Casineo.ch ist mit Online-Start am 17. März 2026 das jüngste Angebot im Markt und gehört zum Casino Locarno. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.-, akzeptiert werden TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Wer einen brandneuen Anbieter sucht und mit den Standard-Zahlungswegen auskommt, ist hier richtig. Für wen passt Casineo? Für Spielende, die bewusst den neuesten Anbieter testen wollen und keine Spezialmethoden brauchen.

Jackpots.ch — das Online-Angebot von Grand Casino Baden

Jackpots.ch ist seit Juli 2019 online und gehört zum Grand Casino Baden. Das Willkommenspaket ist mit bis zu CHF 2’200.- und 200 Freespins das finanziell umfangreichste Angebot im Feld, aber mit der 30-fachen Umsatzbedingung an Slots und der 300-fachen an Tischspielen auch das mit den strengsten Anforderungen. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto; Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen. Die Banküberweisung braucht ein bis zwei Werktage, ist aber die langsamste Variante. Mit über 2’500 Spielen und einem Live-Casino von Evolution und Pragmatic Play ist die Auswahl solide. Für wen passt Jackpots? Für Spielende, die das grösste Willkommenspaket wollen und bereit sind, die strengen Umsatzbedingungen an Slots zu erfüllen.

Swisscasinos.ch — das Online-Angebot von Casino Pfäffikon

Swisscasinos.ch gehört zur Swiss Casinos Gruppe mit Standort Pfäffikon und ist seit September 2019 online. Akzeptiert werden Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Damit ist Swisscasinos der Anbieter mit der breitesten Kartenabdeckung im Feld, inklusive Diners Club und Discover. Für wen passt Swisscasinos? Für Spielende, die eine bestimmte Kreditkarte nutzen und einen Anbieter mit stationärer Verwurzelung in der Deutschschweiz suchen.

StarVegas.ch — das Online-Angebot von Casino Interlaken

StarVegas.ch gehört zum Casino Interlaken und ist seit Februar 2020 online. Bei den Zahlungsmethoden setzt der Anbieter auf VISA/Mastercard, TWINT, Skrill, Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-. Für wen passt StarVegas? Für Spielende, die viele alternative Zahlungsmethoden schätzen und mit Aircash Abon eine in der Schweiz seltene Option nutzen wollen.

Wer hier spielt — und wer nicht

Das Schweizer Modell ist eine geschlossene Tür mit zehn klar nummerierten Eingängen. Wer in der Schweiz online um Geld spielen will, hat diese zehn zur Auswahl. Die Unterschiede zwischen ihnen liegen nicht in der Sicherheit — die ist überall gleich, weil überall dieselbe Konzession dahinter steht — sondern in den Details: Wer TWINT mit Apple Pay kombiniert haben will, hat eine andere Auswahl als jemand, der mit PostFinance einzahlt und per Banküberweisung auszahlen will. Wer das grösste Willkommenspaket sucht, landet bei Jackpots.ch. Wer das grösste Spielportfolio sucht, landet bei Mycasino.ch. Wer die breitesten E-Wallets sucht, findet sie bei Admiral.ch und Pasino.ch.

Wer ausländische Anbieter bevorzugt, weil dort die Bonusbedingungen leichter erscheinen, der spielt ausserhalb des Schweizer Rechtsrahmens. Die ESBK schreibt klar: Wer bei einem nicht lizenzierten Anbieter spielt, spielt auf eigenes Risiko. Die Sperrliste wird via DNS-Sperre technisch durchgesetzt; Spielende werden in der Regel nicht strafrechtlich verfolgt, aber im Streitfall gibt es keinen Schweizer Rechtsweg.

Für die meisten Spielenden in der Schweiz gilt: Wer hier spielt, bekommt die Lizenz, die Spielsperre, die Einzahlungslimiten und den Schweizer Rechtsweg. Wer woanders spielt, bekommt im Schnitt grosszügigere Boni — und im Streitfall keinen Anspruch gegenüber einer Schweizer Aufsicht. Das ist die Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss.

Häufige Fragen zu Schweizer Online-Casinos mit Lizenz

Welche Kriterien entscheiden, ob ein Online-Casino in der Schweiz legal Kundinnen und Kunden bedienen darf?

Massgeblich ist das Geldspielgesetz von 2019. Nur wer eine landbasierte Konzession besitzt, darf eine Verlängerung für ein Online-Angebot beantragen. Ausländische Lizenzen aus Malta, Curaçao oder Gibraltar zählen in der Schweiz nicht. Die ESBK führt die Liste der zugelassenen Anbieter, derzeit zehn.

Welches Land-Casino steht hinter jedem der zehn ESBK-lizenzierten Online-Angebote?

Hinter jedem Online-Auftritt steht ein bekanntes Schweizer Haus. Jackpots.ch gehört zum Grand Casino Baden, Mycasino.ch zum Grand Casino Luzern, 7melons zum Grand Casino Bern, Swiss4Win.ch zum Casino Lugano, Pasino.ch zum Casino Meyrin, Casino777.ch zum Casino Davos, Swisscasinos.ch zum Casino Pfäffikon, StarVegas.ch zum Casino Interlaken, Admiral.ch zum Casino Mendrisio und Casineo.ch zum Casino Locarno.

Wie lässt sich die Aufsicht der ESBK über einen einzelnen Anbieter nachvollziehen?

Die ESBK führt eine öffentliche Liste der lizenzierten Online-Casinos mit dem Datum der Konzessionsverlängerung. Wer prüfen will, ob ein Anbieter aktuell zugelassen ist, kann diese Liste direkt bei der ESBK einsehen. Wer unsicher ist, ob eine Plattform lizenziert ist, sollte dort nachschlagen, bevor er sich registriert.

Wie wirkt sich eine bestehende Spielsperre auf den Zugang zu allen lizenzierten Anbietern aus?

Eine Spielsperre gilt übergreifend. Wer sich bei einem der zehn Anbieter sperren lässt, kann bei keinem der anderen mehr spielen — weder online noch vor Ort in einer konzessionierten Schweizer Spielbank. Seit dem 7. Januar 2025 gilt die Sperre auch in Liechtenstein. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich.

Welche Einzahlungslimiten lassen sich bei einem lizenzierten Anbieter selbst festlegen?

Jeder Anbieter lässt selbstgesetzte Einzahlungslimiten setzen, oft tägliche, wöchentliche oder monatliche Caps. Beispiel: ein wöchentliches Limit von CHF 50.-, das Jackpots.ch ausdrücklich nennt. Zusätzlich verlangen die Anbieter bei häufigem oder hochvolumigem Spiel einen Einkommensnachweis und können das Konto ohne ausreichende Mittel sperren.

Geschrieben von der Redaktion „Casino Auszahlung CH”.

Ausländische Online-Casinos für Schweizer Spieler 2026 im Test
Ausländische Online-Casinos für Schweizer Spieler 2026 im Test

Ausländische Online-Casinos für Schweizer Spieler 2026: was die ESBK-lizenzierten Anbieter bieten, welche Regeln gelten und…